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 Betreff des Beitrags: Helau From The Gutter - Killfest 2010
BeitragVerfasst: 17.02.2010 09:56 
Rush-Stalker
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Und wieder Overkill am Rosenmontag in Aschaffenburg im Colos-Saal! Dieses Jahr war die Bude nicht ganz so voll wie 2009, was gewiss am Fehlen eines zugkräftigen Co-Headliners der Exodus-Klasse gelegen hat.

Vom Opener Cripper verpassen wir die ersten Songs, was mir persönlich nicht viel ausmacht, denn das unmelodische Geknüppel ist nicht so ganz mein Ding. Die zierliche Sängerin hat eine mörderische Röhre im Holy Moses Stil, aber Gesang kann man das eigentlich nicht nennen.

Savage Messiah bieten melodischen Thrash-Metal, irgendwo zwischen Metallica, Megadeth und Exodus. Das klingt zwar nicht unbedingt originell, ist aber Old-School pur. Die Lieder könnten alle 20-25 Jahre auf dem Buckel haben. Mir gefällt es.

Suicidal Angels kommen wie eine Dark Angel/Slayer-Tribute-Band rüber. Pures Geknüppel, wenig Melodie. Leider nimmt man sich da eher "Jesus Saves" statt "Angel Of Death" als Vorbild, so dass es ohne Ruhepausen durch den für mich zum Ende hin immer eintönigeren Set geht. Dem Publikum gefällt es gut, mir eher weniger.

Overkill steigen mit dem Opener der neuen Scheibe "The Green And Black" ein. Pure Geilerei, das Publikum ist sofort auf 100. Bei "Rotten To The Core" gebe ich meinen gemütlichen Standplatz im Hintergrund des Saales auf und stürze mich in die tobende Menge vor der Bühne. Energie pur auf der Bühne und davor. Die Setlist ist diesmal deutlich weniger Oldschool wie im vergangenen Jahr, aber der Spaß ist wirklich genauso groß. Leider verpasst Blitz in Unkenntnis der deutschen Fastnachtsbräuche "Helau From The Gutter" anzukündigen. Es fällt auf, dass gerade der Opener und der Titelsong der "Ironbound" in den Reigen der Klassiker passen, als würden sie schon immer da hin gehören. Auf "Necroshine" als erste Zugabe hätte ich zwar zugunsten eines weiteren Liedes meiner Lieblingsscheibe "Taking Over" (wurde nur mit "Powersurge" und "In Union We Stand" gewürdigt) verzichtet, dafür bieten "Oldschool" und "Fuck You/Sonic Reducer" einen passenden Abschied. Zum Schluss lässt sich Blitz als Crowdsurfer quer durch den Colos-Saal und zurück zur Bühne tragen und genießt sichtlich wie auch der Rest der Band die Begeisterung der tobenden Menge.

Die dürfen nächstes Jahr am Rosenmontag gerne wieder kommen!



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