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BeitragVerfasst: 05.03.2016 14:16 
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Dann hab mal viel Spaß in Phönix. :lol:
Guten Flug und komme gesund wieder.



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BeitragVerfasst: 05.03.2016 15:02 
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the watchmaker hat geschrieben:
Ein, für mich unbestreitbares, Pro der Kernenergie ist, dass man damit ganz gut in der Welt herumkommen kann. Nur mal eine kleine Auswahl der netten Orte, die ich auf meinen Reise im Namen des Guten bisher besucht habe:
Kopenhagen
Brüssel
Antwerpen
Stockholm
Nyköping
St. Petersburg
San Francisco
Oak Ridge
Tucson
Paris
Mailand
Rom
Pisa
Piacenza
Shanghai
Shenzhen
Peking
Bern
Rio de Janeiro
Paraty
Basel
London
Bristol
Birmingham
Manchester
Oxford
Bath
Glasgow
Braemar
u.v.a.m., von deutschen Städten und diverse kleinen Käffern mal gar nicht zu reden,
und jetzt, Vochel, halt Phoenix.

Ich melde mich von dort.


Warst Du 2014 zufällig auch in Fessenheim :question: :irony:



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BeitragVerfasst: 06.03.2016 02:24 
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Nein, Rolle, weder zufällig noch absichtlich. Die Franzosen schotten sich, was Abfallentsorgung aus Kernkraftwerken angeht, ziemlich ab. Auch sonst machen die ihr eigenes Ding.

Was den Vorfall angeht, auf den du anspielst, kann ich nicht viel sagen. Ich weiß auch nur, was darüber in der Süddeutschen stand. Jedenfalls habe ich denen kein Wasser in die Elektronik gekippt. Allerdings hat die Autorité de Sûreté Nucléaire es bisher noch nicht für nötig gehalten, die Sache aus INES 1 hoch zu stufen. Ob und, wenn ja, wie gefährlich das war, kann ich aus dem, was in der Zeitung stand, nicht beurteilen.

Warum die keine RESA gemacht haben oder warum die nicht funktionierte, kann man aus dem Artikel der Süddeutschen auch nicht entnehmen. In Deutschland hätte das Betriebshandbuch das mit ziemlicher Sicherheit zwingend vorgegeben.

Nun wird das Beispiel Fessenheim ja wieder instrumentalisiert, um anzuprangern, wie waaaaahnsinnig gefährlich Kernenergie doch angeblich ist. Aber Fessenheim, Fukushima, Tschernobyl, Harrisburg und Mayak hin oder her, sie ändern nichts daran, dass trotz dieser Störfälle, Unfälle und Katastrophen alle anderen Arten der Stromerzeugung, insbesondere auch die "Erneuerbaren", mehr Opfer kosten und mehr Umweltschäden mit sich bringen als Kernenergie. Die schleichende Katastrophe ist um Größenordnungen größer, nur will sie keiner sehen. Millionen Menschen sterben jedes Jahr durch Feinstaub, Tausende durch Bergbauunglücke; und, wie ich ja schon vorgerechnet habe und keiner von euch widerlegen konnte, wird für die Energieerzeugung aus Wind und Sonne viel mehr Material benötigt als für Strom aus Kernkraftwerken. Dabei ist der Materialverbrauch und die elektrische Energie für die Anreicherung gerade das, was vor allem zu den der Kernenergie zuzurechnenden Opfern und Schäden führt. Die oben genannten Vorkommnisse machen nur einen kleinen Bruchteil aus. Ich weiß, das werdet ihr mir wieder nicht glauben, ist aber so.

Anders als bei den Erneuerbaren (Für Stahl- und Zementerzeugung braucht man nun mal Kohle) kann man die Zahl der durch Kernenergie verursachten Opfer leicht senken, und zwar indem man mehr Kernkraftwerke baut. Hört sich unglaublich an, ist aber auch so.



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BeitragVerfasst: 07.03.2016 10:00 
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noch was zum Thema "Billige, sichere und saubere Kernenergie", gestern im ARD-Weltspiegel:

http://www.ardmediathek.de/tv/Weltspieg ... d=33943446

Für mich ist und bleibt Kernenergie nicht sicher, da die Technik meiner Meinung nach im "Ernstfall" nicht beherrschbar ist. Und eine weitere Gefahrenquelle dabei ist für mich der Faktor Mensch: Menschen mach nunmal Fehler ... und nicht zu verachten die Profitgier der Kraftwerksbetreiber.



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BeitragVerfasst: 14.03.2016 07:22 
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RollingBone hat geschrieben:
noch was zum Thema "Billige, sichere und saubere Kernenergie", gestern im ARD-Weltspiegel:

http://www.ardmediathek.de/tv/Weltspieg ... d=33943446

Für mich ist und bleibt Kernenergie nicht sicher, da die Technik meiner Meinung nach im "Ernstfall" nicht beherrschbar ist. Und eine weitere Gefahrenquelle dabei ist für mich der Faktor Mensch: Menschen mach nunmal Fehler ... und nicht zu verachten die Profitgier der Kraftwerksbetreiber.
Noch einmal: Alle (!!!) anderen Arten der Stromerzeugung, Wasserkraft vielleicht ausgenommen, kosten schon im "Normalbetrieb" mehr Menschenleben als Kernenergie mit allen "Katastrophen". Warum bist du dann nicht mit dem selben oder besser mehr Elan gegen Kohle, Gas, Wind und Photovoltaik???



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BeitragVerfasst: 14.03.2016 12:52 
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http://www.world-nuclear-news.org/V-Tim ... 03161.html
Leider werden in unserer Gesellschaft, in Deutschland weit, weit mehr als in jedem anderen Land auf unserem Planeten, seit Jahrzehnten Risiken, die mit Kernenergie zu tun haben, stark über- und Risiken der sogenannten erneuerbaren Stromerzeugung noch viel stärker unterbewertet, ja völlig ausgeblendet. Die "Erneuerbaren" sind aber nicht der "starke weiße Ritter", als der sie völlig verklärt immer wieder dargestellt werden, sondern im besten Falle grau (und zwar in aller Regel dunkler als die Kernenergie). Natürlich gibt es Ausnahmen.



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BeitragVerfasst: 14.03.2016 21:58 
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http://m.welt.de/wirtschaft/article1531 ... oeten.html
Das ist zumindest teilweise ein Erklärungsansatz.



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BeitragVerfasst: 17.03.2016 17:22 
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...und es deckt sich ganz wesentlich mit dem, was ich hier ja auch schon einmal schrieb: Das Risiko, durch ein singuläres Ereignis zu sterben oder Schaden zu nehmen, das viele Menschen als "Katastrophe" empfinden, wie zum Beispiel Flugzeugabstürze, Schiffsunglücke oder eben "Nuklearkatastrophen", wird weit überschätzt. Andere Einflüsse, die weit, weit mehr Opfer fordern und auch wesentlich größere Umweltschäden mit sich bringen, und dazu gehören wegen des um Größenordnungen höheren Materialbedarfs gegenüber der Kernenergie eben auch die "Erneuerbaren", werden, weil sie nicht plötzlich auftreten, sondern ständig auf uns alle einwirken, einfach gar nicht wahrgenommen. Rational geht anders! :sad:


Zuletzt geändert von the watchmaker am 01.04.2016 05:55, insgesamt 1-mal geändert.


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BeitragVerfasst: 18.03.2016 07:22 
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Rational mag anders gehen, leider ist es aber eine Eigenschaft des Menschen, alltägliche Vorkomnisse als normal und tollerierbar zu empfinden, weswegen es schwerfällt solchen Ereignissen eine bedrohliche bzw. schädigende Komponente zu zugestehen.
In Umfragen würde niemand das Auto als einen der Nummer 1 Killer in Deutschland benennen. Oder Alkohol. Es sind immer die abstrakten Ereignisse, die Angst machen.



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BeitragVerfasst: 27.03.2016 22:24 
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Phoenix hat geschrieben:
Rational mag anders gehen, leider ist es aber eine Eigenschaft des Menschen, alltägliche Vorkomnisse als normal und tollerierbar zu empfinden, weswegen es schwerfällt solchen Ereignissen eine bedrohliche bzw. schädigende Komponente zu zugestehen.
In Umfragen würde niemand das Auto als einen der Nummer 1 Killer in Deutschland benennen. Oder Alkohol. Es sind immer die abstrakten Ereignisse, die Angst machen.

Das Auto ist bei uns tatsächlich einer der größten Killer, aberbei weitem nicht der Killer Nr. 1. Übrigens sterben auch bei uns, wie inzwischen festgestellt wurde, mehr Menschen durch Feinstaubemissionen aus dem Verkehr als durch Verkehrsunfälle. Aber auch die Feinstaubemissionen aus Stahl- und Zementherstellung fordern weltweit viele hunderttausende Todesopfer jedes Jahr und verursachen noch mehr Krebserkrankungen. Wollte man beispielsweise die Erzeugung Kapazität der heutigen Kernkraftwerke durch regenerative Energien ersetzen, würde dies aufgrund des deutlich höheren Stahl- und Zementbedarfs weit mehr Todesopfer und Krebserkrankungen (um Größenordnungen, also Zehenerpotenzen!!!) mit sich bringen, als jemals durch Kernenergie verursacht wurden (und die im übrigen auch vor allem daher rühren, dass eben Stahl und Zement auch für Kernkraftwerke benötigt werden und bei Förderung, Anreicherung, Konversion und Brennelementefertigung bzw. der Produktion des dafür benötigten Stroms im wesentlichen fossile Energieträger zum Einsatz kommen. Wie schon gesagt, die effektivste Möglichkeit, Kernkraftwerke sicherer zu machen, wäre mehr Kernkraftwerke zu bauen.). Dass man das dennoch hinnimmt, Erneuerbare glorifiziert und Kernenergie dämonisiert, ist damit, dass es sich hierbei um "alltägliche Ereignisse" handelt, dann auch nicht mehr wirklich erklärbar.

Feinstaubemissionen sind übrigens auch an der Entstehung des, hierzulande, Killers Nr. 1, den Herz-Kreislauf-Erkrankungen, beteiligt, was nebenbei bemerkt auch eine recht neue Erkenntnis ist.


Zuletzt geändert von the watchmaker am 27.03.2016 22:34, insgesamt 1-mal geändert.


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BeitragVerfasst: 27.03.2016 22:24 
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Phoenix hat geschrieben:
Rational mag anders gehen, leider ist es aber eine Eigenschaft des Menschen, alltägliche Vorkomnisse als normal und tollerierbar zu empfinden, weswegen es schwerfällt solchen Ereignissen eine bedrohliche bzw. schädigende Komponente zu zugestehen.
In Umfragen würde niemand das Auto als einen der Nummer 1 Killer in Deutschland benennen. Oder Alkohol. Es sind immer die abstrakten Ereignisse, die Angst machen.

Das Auto ist bei uns tatsächlich einer der größten Killer, aberbei weitem nicht der Killer Nr. 1. Übrigens sterben auch bei uns, wie inzwischen festgestellt wurde, mehr Menschen durch Feinstaubemissionen aus dem Verkehr als durch Verkehrsunfälle. Aber auch die Feinstaubemissionen aus Stahl- und Zementherstellung fordern weltweit viele hunderttausende Todesopfer jedes Jahr und verursachen noch mehr Krebserkrankungen. Wollte man beispielsweise die Erzeugung Kapazität der heutigen Kernkraftwerke durch regenerative Energien ersetzen, würde dies weit mehr Todesopfer und Krebserkrankungen (um Größenordnungen, also Zehenerpotenzen!!!) mit sich bringen, als jemals durch Kernenergie verursacht wurden. Dass man das dennoch hinnimmt, Erneuerbare glorifiziert und Kernenergie dämonisiert, ist damit, dass es sich hierbei um "alltägliche Ereignisse" handelt, dann auch nicht mehr erklärbar.

Feinstaubemissionen sind übrigens auch an der Entstehung des, hierzulande, Killers Nr. 1, den Herz-Kreislauf-Erkrankungen, beteiligt, was nebenbei bemerkt auch eine recht neue Erkenntnis ist.



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BeitragVerfasst: 12.04.2016 22:14 
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Manchmal gibt es so Sachen, die ich ja nun überhaupt nicht mehr begreife. Da passiert in einem französischen Kernkraftwerk etwas, das wirklich sicherheitstechnisch bedeutsam ist, und hierzulande berichtet keine einzige Zeitung darüber, - nicht einen einzigen Satz war es ihnen wert. Auf der anderen Seite wird ein sicherheitstechnisch vollkommen irrelevantes Ereignis ohne Ende aufgebauscht, vor allem durch die "Lautsprecher" der Anti-Atom-Lobby. Man macht, um die Verhältnisse mal richtig einzuordnen, nicht aus einer Mücke einen Elefanten sondern gleich aus einem Einzeller einen Blauwal... Verstehe einer diese Atomkraftgegner! Noch besser kann man seine Inkompetenz natürlich nicht demonstrieren.

Übrigens, eine einzige deutsche Anti-Atom-Seite hat den französischen Vorfall aufgegriffen. Deren Meldung ist allerdings, obwohl man eigentlich nur versucht hat, eine Seite der WNN (World Nuclear News) zu übersetzen, stark fehlerhaft (z.B.werden horizontal und vertikal miteinander verwechselt). Auch das zeigt ja nur, welche "überragende Kompetenz" dahinter steckt. Soviel nur wieder zu den sogenannten Experten...

Muss man eigentlich, damit man sich "Atomexperte" von Greenpeace, IPPNW, oder wie diese Organisationen sonst noch heißen, nennen darf, nachweisen, dass man einen IQ von 90 nicht überschreitet? Manchmal drängt sich der Eindruck, dass es so sein könnte, geradezu auf.

Kopfschüttelnde Grüße aus der Schweiz

Euer Watch



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BeitragVerfasst: 17.04.2016 12:50 
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Bevor mit einiger Verzögerung noch ein Aufschrei erfolgt, wie ich denn diese Organistionen so diskreditieren kann:

zumindest ihre jeweiligen deutschen Ableger scheinen sich wirklich gegenseitig überbieten zu wollen, was ihre Inkompetenz angeht. Beispiele dafür habe ich ja schon hinlänglich genannt.



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BeitragVerfasst: 17.04.2016 15:49 
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Hatte die letzten Wochen recht viel um die Ohren. Daher möchte ich heute den Ruhetag und das miese Wetter nutzen um mich hier zu Deinen teilweise abenteuerlichen Aussagen zu äussern. – Hast ja einen passablen Musikgeschmack aber in Sachen Kernenergie werden wir wohl nie einer Meinung sein ... :irony:

Vor ein paar Tagen/Wochen hast Du geschrieben, dass sich die Zahl der Opfer durch Kernenergie senken lässt, in dem man mehr AKWs baut ... der Logik folgend lassen sich auch die Toten im Straßenverkehr senken, indem man noch ein paar Millionen Autos mehr in die Staus auf unseren maroden Straßen schickt ....

Mir ist nicht bekannt, dass nach dem Brand z.B. eines Windrads grosse Landstriche jahrelang kontaminiert und damit unbewohnbar geworden sind ....

Und nicht der mehrmals angesprochene Faktor Mensch. – Egal ob Bedienungsfehler (wie Tschernobyl) oder wirtschaftliche Aspekte.
Finde es eh ein Skandal, dass die Atomwirtschaft ihren eigenen TÜV hat. – Das wäre doch so, als wenn allle Menschen mit durchgerosteten, fahruntauglichen Autos einen eigenen TÜV gründen ...
Und beruhigend ist ja auch, wie mit der Sicherheit von AKWs "gespielt" wird:
http://www.tagesschau.de/multimedia/vid ... 74901.html

Abschliessend mal wieder ein kleiner Beitrag von Martin Lesch anlässlich des 30jährigen Tschernobyl-Jubiläums:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag ... -Super-GAU



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BeitragVerfasst: 17.04.2016 18:05 
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Nun, Rolle, offensichtlich stehst du mit dem Begriff Logik etwas auf Kriegsfuß. :irony:

Wenn die meisten einer Art der Stromerzeugung, die selbst keine nennenswerten Kohlendioxid- und Feinstaubemissionen erzeugt, zuzurechnenden Toten dadurch zustande kommen, dass bei den vor- und nachgelagerten Prozessen eingesetzte (elektrische!!!) Energie überwiegend durch Verbrennung fossiler Brennstoffe inklusive derer Begleiterscheinungen Feinstaub- und Kohlendioxidemission erzeugt wird, dann ist der Umkehrschluss, dass man mit einer Umstellung auf mehr Kernenergie diese Emissionen und damit die Anzahl der durch die Kernenergie verursachten Toten senken kann, durchaus logisch.

Daran ändert auch deine ebenso polemische wie unlogische Bemerkung mit den Verkehrstoten rein gar nichts. Wie ich ja schon öfter schrieb, habe ich nichts gegen Polemik und verwende dieses Stilmittel ja selbst gern, aber die Argumentation sollte möglichst trotzdem auf soliden Füßen stehen und das tut sie bei dir - leider - nicht.

Was die Windräder angeht, so entsteht bei einem Brand in nicht unerheblichem Maße Dioxin, das durchaus vor allem die nähere Umgebung kontaminiert. Das ist erstmal nicht ganz so schlimm, solange die Anzahl in Flammen aufgehender Windräder noch hinreichend gering ist. Je mehr dieser Dinger wir aber in unsere eigentlich auch schützenswerte Landschaft pflanzen, umso öfter werden auch Windräder abfackeln, ob wegen Blitzeinschlägen oder heiß gelaufener Lager ist da ganz egal. Im übrigen rühren die meisten der natürlich auch der Windenergie zuzurechnenden Toten auch von ihren vor und nachgelagerten Prozessen her, nur mit dem kleinen Unterschied, dass sich die Anzahl dieser Toten längst nicht so leicht senken ließe und, würde man es fordern, die Windenergie noch einmal deutlich verteuern würde.

Soweit mal ad hoc. Den Lesch schaue ich mir gleich an. Oder ist das nur die Wiederholung des Schmarrns, den ich schon einmal kommentiert hatte?


Zuletzt geändert von the watchmaker am 17.04.2016 18:28, insgesamt 2-mal geändert.


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