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BeitragVerfasst: 14.06.2013 12:10 
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Jepp! Das hier ist keine Hexenjagt, auch wenn es gefühlsmäßig aufkocht kann man hier auch sehr viele Sachliche Fragen stellen, wie ich ja getan habe. Zu denen ich aber bisher keine vernünftigen Antworten bekommen habe.

Wenn alles so sicher und gut ist hätte man von Anfang an Transparenz zeigen müssen. Doch das wurde unterlassen und stattdessen immer wieder beschwichtigt und falsch infomiert. Das irgendwann der "Bürger" darauf kein Bock mehr hat und gegen diese Technik, berechtigt oder nicht, ein Aufstand betreibt sollte doch einleuchten.



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BeitragVerfasst: 15.06.2013 10:19 
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bravado hat geschrieben:
the watchmaker hat geschrieben:
Beim Thema Kernenergie ist es doch so wie Neil es so treffend ausgedrückt hat:
"ignorance and prejudice and fear walk hand in hand".


Der Kontext, im dem das im Song steht ist erstens ein ganz anderer und zweitens befremdet es mich sehr, Leuten, die nach Jahrzenten der politisch gewollten Desinformation jetzt anfangen, wesentliche Fragen zu stellen Ignoranz und Vorurteile vorzuwerfen.
Ich finde das sogar ziemlich unmöglich um es mal direkt zu formulieren.
Das, was ich von Seiten grüner, selbsternannter Experten (bei näherem Nachfragen handelt es sich dann meist um Lehrer, selten, sehr selten jedoch um Physik- oder Chemielehrer, oder es sind Sozialarbeiter, Theaterwissenschaftler, Juristen. Um hier wieder Missveständnisse zu vermeiden, ich sage nicht, dass es unter Kernenergiegegnern nicht auch Techniker gibt, ich habe nur noch keinen kennen gelernt. Es soll unter Kernkraftgegnern sogar ein paar Ingenieure und sogar Kernphysiker geben. Allerdings sind sie, da bin ich mir ziemlich sicher, in ihrem jeweiligen Berufsstand eindeutig in der Minderzahl.) bisher gehört habe, fällt ganz eindeutig in die von dir genannte Kategorie "politisch gewollten Desinformation". Es werden vielfach Unwahrheiten als unumstößliche Wahrheiten verkündet und mit den Ängsten der Bevölkerung gespielt. Das finde ich völlig, nicht nur ziemlich unmöglich. Das, was diese Leute seit Jahrzehnten veranstalten, kann man durchaus mit einer Hexenjagd vergleichen. Hier sind ja auch alle gegen mich, aber ich halte das aus, ich hab' ein breites Kreuz. :lol: Scheiterhaufen habe ich auch schon lange nicht mehr gesehen.

Apropos Juristen:
Gott und der Teufel treffen sich. "Und wie geht's?" fragt Gott. "Phantastisch", sagt der Teufel, "könnte nicht besser sein!" "Wie?" fragt Gott, "und was ist mit dem Fegefeuer, den Güssen mit siedendem Öl und all dem?" "Kein Fegefeuer, kein siedendes Öl, wir haben jetzt Air Condition, einen wohltemperierten Pool, gekühlte Getränke..." sagt der Teufel.
Gott: "Das kann nicht sein, wie habt ihr das gemacht?"
Teufel: "Ihr habt uns doch neulich diesen Ingenieur runtergeschickt.
Gott: "Ein Ingenieur? Das kann nur ein Fehler gewesen sein. Gib den sofort wieder raus!"
Teufel: "Auf gar keinen Fall!"
Gott: "Das werden wir ja sehen."
Teufel: "Was willst du tun?"
Gott: "Ich werde dich verklagen."
Da fängt der Teufel schallend an zu lachen.
Gott: "Warum lachst du?"
Teufel: "Was glaubst du, wo alle Anwälte sind?"

bravado hat geschrieben:
Die Entscheidung für die Kernenergie war eine politische.
Ja, das stimmt. Damals gab es ja sogar ein Atomministerium unter der Leitung von Franz-Joseph Strauss.
bravado hat geschrieben:
Keine Ökonomische und schon gar keine ökologische.
Für die Zeit damals dürfte das auch stimmen. Man wusste seinerzeit noch nicht genau, wieviel der Strom aus Kernenergie letztendlich kosten würde, und bei den ersten, kleinen Kernkraftwerken (z. B. VAK) war es ja auch noch deutlich mehr als später. Heute ist Kernenergie neben der Wasserkraft, alle Folgekostenvertrag eingeschlossen, der günstigste Primärenergieträger.

bravado hat geschrieben:
Es kommt nur jetzt auf den Tisch, war schon vor 40 Jahren hätte diskutiert werden müssen.
...und auch wurde. Es kommt gar nicht erst jetzt auf den Tisch. Allerdings haben PR-Aktionen wie die Proteste bei den CASTOR-Transporten jetzt erst zu einem größeren öffentlichen Interesse geführt. Bisher galt ja immer: Wozu Kernkraftwerke? Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose.



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BeitragVerfasst: 15.06.2013 10:40 
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the watchmaker hat geschrieben:
Wozu Kernkraftwerke? Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose.


Solche tumben Sprüche disqualifizieren Dich für ernstzunehmende Diskussionen.
Und ich habe von denen, die hier eine andere Meinung verteten nichts vergleichbares gelesen, dass so eine Aussage rechtfertigen würde.


Zuletzt geändert von bravado am 15.06.2013 11:32, insgesamt 3-mal geändert.


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BeitragVerfasst: 15.06.2013 11:12 
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Elwoodjblues hat geschrieben:
Jepp! Das hier ist keine Hexenjagt, auch wenn es gefühlsmäßig aufkocht kann man hier auch sehr viele Sachliche Fragen stellen, wie ich ja getan habe. Zu denen ich aber bisher keine vernünftigen Antworten bekommen habe.

Wenn alles so sicher und gut ist hätte man von Anfang an Transparenz zeigen müssen. Doch das wurde unterlassen und stattdessen immer wieder beschwichtigt und falsch infomiert. Das irgendwann der "Bürger" darauf kein Bock mehr hat und gegen diese Technik, berechtigt oder nicht, ein Aufstand betreibt sollte doch einleuchten.
Kannst du mir a) Beispiele nennen, in welcher Hinsicht falsch informiert wurde und b) deine Frage(n) wiederholen? Ich kann aber auch noch einmal zurückblätterst.



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BeitragVerfasst: 15.06.2013 11:20 
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Es muss verdammt schwer sein solche Fragen die ich gestellt habe Sachlich zu beantworten. Für den Fall das es untergegangen ist: ich habe eine Abgeschlossene ausbildung als physiklaborant hinter mir. Also kenne ich mich so mit der Materie etwas aus. Aber es ist im grunde egal. Wenn jemand bedanken hat und Fragen stellt. Dann kann man sie doch fairerweise beantworten und nicht mit "ach du bist ja eh zu blöd dafür. Du als sozialwissenschaftler hast ja eh keine ahung von Technik.


Nochmal: das problem liegt jenseits der Technik. Wenn es um Verantwortung geht hilft kein e=mc2als antwort.


Also entweder du gehst auf die Fragen ein oder du lässt es. Alles anderw ist peinlich wie gerade deine letzte antwort. Strom aus der steckdose.....



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BeitragVerfasst: 15.06.2013 11:22 
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the watchmaker hat geschrieben:
Elwoodjblues hat geschrieben:
Jepp! Das hier ist keine Hexenjagt, auch wenn es gefühlsmäßig aufkocht kann man hier auch sehr viele Sachliche Fragen stellen, wie ich ja getan habe. Zu denen ich aber bisher keine vernünftigen Antworten bekommen habe.

Wenn alles so sicher und gut ist hätte man von Anfang an Transparenz zeigen müssen. Doch das wurde unterlassen und stattdessen immer wieder beschwichtigt und falsch infomiert. Das irgendwann der "Bürger" darauf kein Bock mehr hat und gegen diese Technik, berechtigt oder nicht, ein Aufstand betreibt sollte doch einleuchten.
Kannst du mir a) Beispiele nennen, in welcher Hinsicht falsch informiert wurde und b) deine Frage(n) wiederholen? Ich kann aber auch noch einmal zurückblätterst.



Wenn ich zeit habe kann ich dir beispiele bringen.



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BeitragVerfasst: 15.06.2013 11:32 
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the watchmaker hat geschrieben:
Das, was diese Leute seit Jahrzehnten veranstalten, kann man durchaus mit einer Hexenjagd vergleichen.

Güte Güte, geht es nicht eine Nummer kleiner?
Bemerkenswerte Aussage - aber erklärbar in den Kontext, in den Du das stellst, der ja klar zum Ausdruck bringt, dass man sich doch bitte - wenn man nicht vom Fach ist - eine Meinung zwar erlauben darf, aber diese bitte nicht äußern soll, weil ja nur die Fachleute immer Recht haben.
Hast Du Dich mal gefragt, wie die Bewohner von Tschernobyl über die Fachleute denken?

Du scheinst eine sehr spezielle Vorstellung von Meinungsfreiheit zu haben.

the watchmaker hat geschrieben:
bravado hat geschrieben:
Es kommt nur jetzt auf den Tisch, war schon vor 40 Jahren hätte diskutiert werden müssen.
...und auch wurde. Es kommt gar nicht erst jetzt auf den Tisch.

Ich bin wahrlich kein Anhänger der Grünen, aber ich kann mich nicht an kritische Diskussionen zu den Risiken der Kernkraft erinnern, bevor das von den Grünen massiv thematisiert wurde.
Kernkraft war politisch gewollt und es wurde alles getan, um das Bild der sauberen und risikofreien Energiegewinnung aufrecht zu erhalten.
Dazu passt dann auch, dass die Suche nach einem Endlager nie richtig vorangetrieben wurde weil man dann ja hätte zugeben müssen, dass die Endlagerung (a.) ein Problem ist und (b.) noch nicht geklärt.
Und um das mit der Hexenjagd nochmal aufzugreifen - ich sehe hier nur, dass das Pendel hier einfach mit gleichem Ausschlag zruückschwingt.
Die Polemik und Übertreibung ist auf Seiten der Gegner nicht schlimmer und verurteilenswerter als die vollkommene Kritiklosigkeit und Verharmlosung auf Seiten der sog. Fachleute (wovon Du hier beredtes Zeugnis ablegst ).



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BeitragVerfasst: 15.06.2013 11:39 
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bravado hat geschrieben:
the watchmaker hat geschrieben:
Wozu Kernkraftwerke? Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose.


Solche tumben Sprüche disqualifizieren Dich für ernstzunehmende Diskussionen.
Das war definitiv einer der beliebtesten Sponti-Sprüche der späten 70er Jahre, der noch dazu ironisch genau gegen Kernkraftwerke gemünzt war. Er stellt also ein historisches Zitat dar und disqualifiziert mich somit für gar nichts. Ich möchte doch sehr um etwas mehr Respekt vor meinem fortgeschrittenen Alter bitten, ja! :lol: ich gebe allerdings zu, ich hätte nicht gedacht, dass spätere Generationen den Spruch gar nicht mehr kennen.

Im Übrigen sollte er ja jetzt (wie damals) nur verdeutlichen, dass sich nur wenige Leute wirklich für dieses Thema interessieren und sich wirklich darüber informieren. Eine solche Information ist in einer Demokratie in gewissem Maße auch eine Holschuld. Informationsangebote gab es zu allen Zeiten seit den 50er Jahren. Es hat nur kaum jemand Gebrauch davon gemacht. Meine erste Berührung mit der Kerntechnik war beispielsweise in den 70er Jahren, als ich in der Schule ein Referat darüber hielt. Damals gab es schon hervorragende Broschüren. Auch heute noch kann ich die Internetseite http://www.kernenergie.de nur empfehlen. Wenn man das dann allerdings von vornherein als Propaganda abtut, weiß ich auch nicht mehr, wie man denn eigentlich informieren soll.

Seinerzeit war der Spruch ja gegen das "Spießertum" und deren Desinteresse gerichtet. Ich werde in Zukunft euer Weniger an Lebensjahren besser berücksichtigen und solche Zitate in Anführungsstriche setzen, versprochen! Eine Urheberrechtsverletzung habe ich damit definitiv nicht begangen, der Spruch war seinerzeit sprachliches Allgemeingut.



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BeitragVerfasst: 15.06.2013 11:48 
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Mensch Watch - Du drehst und wendest Dich wie ein Aal.
Der Spruch ist natürlich bekannt - so viel älter bist Du nicht als ich.
Aber wenn Du schreibst,, dass

the watchmaker hat geschrieben:
... die Proteste bei den CASTOR-Transporten jetzt erst zu einem größeren öffentlichen Interesse geführt. Bisher galt ja immer: Wozu Kernkraftwerke? Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose.


dann heisst das, dass Diskussionen vorher auf dem intellektuellen Niveau dieses Sponti Spruchs geführt wurden - ausschließlich.
Und das ist schlicht und ergreifend Quark.



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BeitragVerfasst: 15.06.2013 11:56 
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Watch, erkläre uns doch bitte warum es so schwierig ist ein Endlager für eine, laut den Fachleuten, beherschbare Technik zu finden.
Zu einen werden sich die Politker sicher nicht von ein paar Demonstranten an der Castor-Strecke, oder in Gorleben von diesem Endlager abbringen lassen, wenn da nicht etwas dran wäre.
Fakt ist doch das die Nutzung der Kernenergie sehr viel besser erforscht ist, als die risikofreie Entsorgung der abgebrannten Brennstäbe.

Meiner Meinung ist es damals veräumt worden, parallel über eine geeignete Entsorung zu forschen, nach dem Motto, wird schon.
Jetzt wo sich die Menschen dagegen streuben ein Endlager vor die Tür gesetzt zu bekommen, da kucken alle auf einmal ratlos aus der Wäsche und verweisen auf dei Fehler der Vergangenheit. Und anstatt jetzt enerldich mal die Tatsachen auf den Tisch zu legen und ohne wenn und aber über eine Lösung zu diskutieren, verzetteln die Damen und Herren in Berlin in politische Stellungskämpfe.
Wenn in Berlin ednlich mal der Gdanke Fuß fassen würde nachhaltig zu planen und umfasend in Vorfeld zu informieren, würde auch eine Kernenegiefrage in Deutschland ganz anders öffentlich diskutiert werden können.

Ich für meinen Teil denke auch das Die Kernenergie die zur Zeit effektivste Methode der Energiegewinnung ist.
Wind und Solar können wohl einen Teil dazu betragen, ohne Atomstrom sehe ich allerdings Probleme auf uns zukommen, für die Grünen auch keine praktikable Lösung haben.
Zumahl es sich ja auch als schwierig gestalltet, Hochenergei-Trassen zu planen und die entsprechenden Flächen zu erhalten. Alle wollen Strom, aber niemand will 20 GroWiane auf seinem Feld oder die Land für Leitungen hergeben.

Deutschland muß endlich kapieren das wenn man das eine will, auf der anderen Seite auch etwas heregeben muß. Windpark Offshore = Leitungstrassen, Atomenergei=Endlager.
Das aber bekommst in den manipulierten Schädel der Bevölkungs , Verdummunsgprogramm der öffenltichen und privaten sei dank, nicht rein.



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BeitragVerfasst: 15.06.2013 12:01 
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the watchmaker hat geschrieben:
Im Übrigen sollte er ja jetzt (wie damals) nur verdeutlichen, dass sich nur wenige Leute wirklich für dieses Thema interessieren und sich wirklich darüber informieren. Eine solche Information ist in einer Demokratie in gewissem Maße auch eine Holschuld. Informationsangebote gab es zu allen Zeiten seit den 50er Jahren. Es hat nur kaum jemand Gebrauch davon gemacht. Meine erste Berührung mit der Kerntechnik war beispielsweise in den 70er Jahren, als ich in der Schule ein Referat darüber hielt. Damals gab es schon hervorragende Broschüren. Auch heute noch kann ich die Internetseite http://www.kernenergie.de nur empfehlen. Wenn man das dann allerdings von vornherein als Propaganda abtut, weiß ich auch nicht mehr, wie man denn eigentlich informieren soll.


Du scheintst Deine Jugend in einem anderen Land verbracht zu haben wie ich.
Oder Du betrachtest nur dann jemand als informiert, wenn er die politisch gewollte Meinung hat und alle anderen als dumme, bewußt desinformierte Idioten oder Leute, die sich nicht informieren wollen.

Das ist intellektuell so schlicht gedacht, dass ich hier wirklich gestehen muss, dass ich nichts mehr entgegnen kann.
Die zitierte Seite würde ich nicht als Propaganda bezeichnen, aber als Werbung., Sie lässt weg, was nicht ins Konzept passt.
Kritische Auseinandersetzung findet auf dieser Seite nicht statt.

Wer finanziert diese Seite denn?
Wer steht denn hinter dieser Verlagsgesellschaft?
sie hat offensichtlich keinen eigenen Webauftritt und es lässt sich auch nicht einfach mal recherchieren, wer die Gesellschafter sind.
Das wäre beim Interpretieren der publizierten Inhalte sehr hilfreich.



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BeitragVerfasst: 15.06.2013 12:05 
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Phoenix hat geschrieben:
W
Meiner Meinung ist es damals veräumt worden, parallel über eine geeignete Entsorung zu forschen,


Ich glaube nicht, dass das versäumt wurde, aber überleg doch mal:
wenn man die Probleme bei der Endlagersuche an die große Glocke hängt und die Bevölkerung den Eindruck bekommt, dass diese Lagerung problematisch sein könnte und dass man eigentlich noch überhaupt keinen Plan hat, was man mit dem ganzen Abfall anstellen will, dann kommen doch Fragen hoch, ob diese Technologie wirklich so sicher ist, wie man uns immer Glauben machen wollte.

Nein, ich vermute mal, dass man das deswegen nicht aktiv vorangetrieben hat und (a.) die wirklichen Kosten nicht diskutieren zu müssen, (b.) das tatsächliche Risiko nicht aufdecken zu müssen.



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BeitragVerfasst: 15.06.2013 13:15 
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...ich will mich gar nicht groß an der Diskussion beteiligen, weil für mich seit dem ersten bekanntesten "Störfall" Tschernobyl feststeht, dass weder friedlich noch kriegerisch genutzte Atomenkraft für den Menschen sicher beherrschbar ist. Der zweite bekannteste "Störfall" Fukushima hat meine Meinung nur bekräftigt. Punkt.

Aber nachdem der Karren schon seit Jahrzehnten im Dreck steckt und keiner weiss, wohin mit dem Strahlenmüll: Russland ist riessig, die im Verhältnis zum ganzen Land winzige Region um Tschernobyl auf Menschengedenken verseucht und unbewohnbar, Russland braucht Devisen...warum nicht dort DIE Endlagerstätte für Atommüll errichten?...



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BeitragVerfasst: 15.06.2013 14:09 
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the watchmaker hat geschrieben:
Das sehe ich, wie man sicher schon gemerkt hat, vollkommen anders. Vieles verliert den Schrecken, wenn man es erst einmal richtig kennt. Beim Thema Kernenergie ist es doch so wie Neil es so treffend ausgedrückt hat:
"ignorance and prejudice and fear walk hand in hand".

Aber du hast Recht, vom eigentlichen Thema sind wir weit abgekommen. Vielleicht hilft das Zitat, uns wieder auf den rechten Pfad zurückzuführen. Grey, vielleicht sollten wir dafür einen eigenen Fred aufmachen oder das weitere per PN diskutieren. Was meinst du? Ich glaube, wir sind aber sowieso kurz vor dem Ende der Diskussion (zum genannten Fall).


Den eigenen Fred haben wir ja jetzt. Gut so. Wichtig war mir, dass du mir glaubst und das ist ja jetzt der Fall. Alles weitere in absehbarer Zeit.

Altmeier hat gestern ein tolles Statement abgegeben. Alle aufbereiteten Castoren sollen ausschließlich in Bundesländern mit Rot/Grüner Regierung zwischengelagert werden. Hä? Was veranlaßt einen denn zu so einer Aussage? Muss man sich da nicht fragen, ob hier etwa der schwarze Peter nicht einfach weitergeschoben wird? Hab ich nicht kapiert und muss ich wohl auch nicht kapieren.

Möchte noch einen Punkt aufgreifen den der Vochel angesprochen hat. Unsere hochmodernen Trassen.
Hier wurde aber auch jahrzehntelang nichts unternommen. Eine Wartung und einen Ausbau der Netze gab es nur auf Sparflamme. Die großen Stromriesen haben ja lieber die Gewinne eingesackt, statt zu investieren und gedacht es geht immer so weiter. Wäre es beinahe auch, denn kurz vor Fukushima hat die Kanzlerin a.D. ja noch lauthals nach der Laufzeitverlängerung geschrien. Schlimmer geht immer. Wenn ich mir die veraltete Technik (gelinde gesagt) mancher Stromhäuschen (Turmstationen) so anschaue dann kommt bei mir sofort der Gedanke auf - Never change a running system. Da sind teilweise Geräte verbaut die wahrscheinlich noch unter dem Hakenkreuz konzipiert wurden. Alle paar Jahre fackelt dann mal so eine Station ab und dann kann man ja ne Neue hinsetzen. Nur nichts investieren in einen Ausbau, sonst wird es nix mit Gewinnmaximierung. Das große Kotzen krieg ich da.

Noch ein Punkt den du angesprochen hast Vochel. Kernenegie ist der effektivste Weg der Energiegewinnung.
Da muss ich erstmal durchatmen. Uff.
Rein vom technischen Standpunkt mag das vielleicht sogar stimmen. Dennoch ist es auch der teuerste Weg. Unberechenbar teuer. Unberechenbar gefährlich. Aber effektiv? Läßt sich das unter einen Hut bringen? Ist es immer noch so effektiv wenn man den Kostenfaktor miteinbezieht? Ich glaube nicht. Der gesamte Atommüll wird wohl noch Leute in vielen Hundert Jahren, sehr viel Geld kosten. Wie es uns in absehbarer Zeit noch sehr viel kosten wird. Endlagersuche ist da nur ein Thema von mehreren. Rückbaukosten für die Anlagen ebenso unberechenbar. Da kommt auch noch einiges auf uns und Folgegenerationen zu.
Man kann wohl die Liste mit Versäumnissen und versteckten Kosten endlos weiterführen aber für Heute reichts mir erstmal. Meinungen?



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BeitragVerfasst: 15.06.2013 15:36 
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bravado hat geschrieben:
the watchmaker hat geschrieben:
Das, was diese Leute seit Jahrzehnten veranstalten, kann man durchaus mit einer Hexenjagd vergleichen.

Güte Güte, geht es nicht eine Nummer kleiner?
Bemerkenswerte Aussage - aber erklärbar in den Kontext, in den Du das stellst, der ja klar zum Ausdruck bringt, dass man sich doch bitte - wenn man nicht vom Fach ist - eine Meinung zwar erlauben darf, aber diese bitte nicht äußern soll, weil ja nur die Fachleute immer Recht haben.
ich finde, jeder sollte sich, bevor er sich eine Meinung bildet, erst einmal informieren. Ich halte es da mit Dieter Nuhr: "Das ist falsch verstandene Meinungsfreiheit. Man darf in einer Demokratie zu allem eine Meinung haben, man muss es aber nicht. Wenn man von einer Sache keine Ahnung hat, Fresse halten."
bravado hat geschrieben:
Hast Du Dich mal gefragt, wie die Bewohner von Tschernobyl über die Fachleute denken?
Die denken vielleicht eher, wieso sie so ein politisches System so lange geduldet haben, das quasi an jeder Ecke einen Reaktor hinstellt, der nur für die Produktion waffenfähigen Plutoniums ausgelegt ist, dann in diesem Reaktor einen Versuch anordnen, der ihn noch effektiver machen soll, natürlich in der Plutoniumproduktion, und dann die Fachleute so unter Druck setzt, dass sie, weil die Sicherheitseinrichtungen des Reaktors die Versuchsdurchführung nicht zulassen, diese ausschalten und den Reaktor so unbeherrschbar machen. Sie fragen sich auch warum erste Evakuierungen erst viel zu spät und in einem viel zu kleinen Gebiet stattgefunden haben. Natürlich hätten die Fachleute damals mehr Zivilcourage an den Tag legen und die Versuchsdurchführung ablehnen sollen.

bravado hat geschrieben:
Du scheinst eine sehr spezielle Vorstellung von Meinungsfreiheit zu haben.
Wie gesagt, Meinungsfreiheit heißt nach meinem Verständnis nicht, dass jeder zu allem eine Meinung haben und seinen Senf dazu geben muss. Eine Meinung sollte immer auf der Basis von Informationen gebildet werden. Wie vorhin schon schrieb sehe ich die Beschaffung von Informationen als Holschuld. Das sahen die Erfinder der Demokratie, die alten Griechen, übrigens genauso. Und man sollte dabei auch ein Auge darauf haben, wie vertrauenswürdig die Informationsquellen sind. Da hilft eine gewisse Vorbildung natürlich ungemein.

Ich finde zur Demokratie gehört der "mündige Bürger" untrennbar dazu. Ich weiß auch, dass das wieder ein Idealbild ist, dass heute nur noch schwer erreichbar ist.
bravado hat geschrieben:
the watchmaker hat geschrieben:
bravado hat geschrieben:
Es kommt nur jetzt auf den Tisch, war schon vor 40 Jahren hätte diskutiert werden müssen.
...und auch wurde. Es kommt gar nicht erst jetzt auf den Tisch.

Ich bin wahrlich kein Anhänger der Grünen, aber ich kann mich nicht an kritische Diskussionen zu den Risiken der Kernkraft erinnern, bevor das von den Grünen massiv thematisiert wurde.
Kernkraft war politisch gewollt und es wurde alles getan, um das Bild der sauberen und risikofreien Energiegewinnung aufrecht zu erhalten.
Dazu passt dann auch, dass die Suche nach einem Endlager nie richtig vorangetrieben wurde weil man dann ja hätte zugeben müssen, dass die Endlagerung (a.) ein Problem ist und (b.) noch nicht geklärt.
Und um das mit der Hexenjagd nochmal aufzugreifen - ich sehe hier nur, dass das Pendel hier einfach mit gleichem Ausschlag zruückschwingt.
Die Polemik und Übertreibung ist auf Seiten der Gegner nicht schlimmer und verurteilenswerter als die vollkommene Kritiklosigkeit und Verharmlosung auf Seiten der sog. Fachleute (wovon Du hier beredtes Zeugnis ablegst ).
Nun, das polemisieren klappt ja auch hier wunderbar in beiden Richtungen.

Leider hat sich in der Politik in unserem Lande mittlerweile durchgesetzt, dass nur noch mit Stimmungen und Ängsten gespielt wird und Sachargumente immer mehr in den Hintergrund treten. Wir befinden uns nach meinem Empfinden (Ja, richtig gelesen, das ist meinerseits ein Gefühl, nichts direkt belegbares) im Zeitalter des Dionysus. Wir sind in den letzten Jahrzehnten in Deutschland immer technikfeindlicher geworden und es ist höchste Zeit für Cygnus, God of Balance. Schlimm finde ich das vor allem, weil wir langsam aber sicher den Ast absägen, auf dem wir sitzen, - und das gilt bei Weitem nicht nur beim Thema Energiewende.



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